Berichte aus dem Kirchenjahr

 

Ich bin da.für -
Gedanken zur Pfarrgemeinderatswahl 2017

Die Pfarre ist für viele Menschen einer der wichtigsten "Nahversorger" für eine
sinnvolle Lebensgestaltung – auf Ihrem Lebensweg und Glaubensweg.  
Es ist gut, dass es die Pfarre gibt, wenn deutlich bleibt, wozu Pfarre da ist als Kirche am Ort.
Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für
die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit.
(II. Vatikanisches Konzil, Lumen Gentium 1). Pfarre ist ein konkreter Ort, wo das Wort des Evangeliums
Gestalt annimmt.

 

Gut, dass es die Pfarre gibt!

Gut, dass es einen Ort gibt
- wo Kinder in eine Gemeinschaft hineinwachsen können,
- wo Jugendliche einen Treffpunkt vorfinden;
- wo sich Frauen und Männer für eine wertvolle Sache engagieren;
- wo sich Jung und Alt ungezwungen treffen können;
- wo SeniorInnen gemeinsam Schönes erleben können;
- wo unterschiedlichste Menschen gemeinsam an Aufgaben arbeiten;
- wo miteinander die Feste gefeiert werden können.
Gut, dass es die Pfarre gibt.

Gut, dass es einen Ort gibt,
- wo füreinander Sorge getragen wird;
-wo man Ängste und Sorgen ausdrücken kann;
-wo die Nächstenhilfe konkret wird;
-wo der Glaube an Gott konkrete Auswirkungen hat.
Gut, dass es die Pfarre gibt.

Gut, dass es einen Ort gibt,
- wo die großen Feste des Jahres miteinander gefeiert werden;
- wo Gott zu den wichtigen Ereignissen im Leben seinen Segen gibt;
- wo sich regelmäßig eine Gemeinschaft zum Gottesdienst trifft.
Gut, dass es die Pfarre gibt.

Gut, dass es einen Ort gibt,
- wo der Glaube an Gott weitergegeben wird;
- wo lebensfördernde Bildung angeboten wird;
wo junge Menschen soziale Kompetenz erwerben können.
Gut, dass es die Pfarre gibt.

Gut, dass es einen Ort gibt,
- wo Menschen eine Beheimatung finden;
- wo man Gleichgesinnte treffen kann;
- wo Wertschätzung und gegenseitiger Respekt gelebt werden;
- wo man die Lebensräume mitgestalten kann.
Gut, dass es die Pfarre gibt.

Pfarre gibt Beheimatung
Pfarre schafft Gemeinschaft
Pfarre fördert Entwicklung
Pfarre schätzt Begabung
Pfarre öffnet den Himmel
Pfarre lebt


Aufgaben des Pfarrgemeinderates

Zukunft der Pfarrgemeinde gestalten
Die Gesellschaft unterliegt einem tiefgreifenden Wandel, der auch die Kirche grundlegend herausfordert.
In diesem Umbruch ist es wichtig, dass möglichst viele ihre Einsichten und Erfahrungen einbringen.
Pfarrgemeinderäte werden diesenWandel entscheidend mitgestalten. Es stellt sich die Frage, was ist
sinnvoll zu verändern, was soll fallen gelassen werden und wie können Stärken weiter-entwickelt werden.

Vielfalt des christlichen Zeugnisses ermöglichen
Im Pfarrgemeinderat kommen viele Informationen und Interessen aus denverschiedenen Gruppen und
Initiativen zusammen. Der Pfarrgemeinderat koordiniert und bemüht sich um ein gutes Miteinander.
Er sorgt dafür, dass alle ihren Platz finden und das Gemeinsame sowie den Auftrag Jesu im Auge behalten.

Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements fördern
Der Pfarrgemeinderat sucht, fördert und vernetzt Menschen mit verschiedenenTalenten, die in der
Gemeinde vorhanden sind und sich in der Gestaltung der Pfarre einbringen wollen.

Neue Wege der Seelsorge erkunden
In einer Art Zukunftswerkstatt gilt es, gemeinsam mit dem Pfarrer pastorale Projekte zu überlegen und
zu realisieren.

Kundschafter sein
Eine wichtige Funktion des Pfarrgemeinderates liegt darin, Wünsche, Hoffnungen,,Enttäuschungen und
Aufbrüche in unserer Kirche und in der Gesellschaft, aberauch in unserer kleinen Pfarrgemeinde
wahrzunehmen und in Bezug auf dasEvangelium zu diskutieren und Schlüsse zu ziehen.

Mut zum Handeln zeigen
Der Pfarrgemeinderat fördert die Arbeit in allen Bereichen pfarrlichen Lebens, insbesondere im
liturgischen, sakralen, caritativen und sozialen Leben.

Über den Kirchturm blicken
Es ist zunehmend wichtig, über das kirchliche Leben am Ort hinaus, die Zusammenarbeit mit anderen
Pfarrgemeinden in den Blick zu nehmen und zu fördern.

Die Pfarre gut verwalten
Als Vermögensverwaltungsrat sorgt sich der PGR um Finanzen und Bauliches in der Pfarre.





PGR - Gebet:

Herr, Du treuer Gott,
berufen in der Taufe und
gesalbt mit dem Heiligen Geist
hast du uns aus Liebe in deine
Gemeinschaft gestellt,
die Freude am Glauben
miteinander zu teilen.
Als "Priester, Könige und Propheten"
hast du uns erwählt,
gemeinsam Sorge und Verantwortung
für dein Volk zu tragen.
Geeint in deinem Namen
bitten wir Pfarrgemeinderäte um
deinen Segen.
Du traust uns zu, offen zu sein,
dass wir Ideen entfalten,
um Menschen den Weg aufzuschließen,
der zu dir und zum Leben führt.
So wächst dein Reich
umfassend, geheimnisvoll
in Zeit und Raum

Herr, du kennst unsere Bereitschaft
Stärke die Gewissheit, dass du mit uns bist
Hilf uns, dass wir die Herzen frei bekommen
das Wesentliche zu empfangen und
schenken zu können,
damit Kirche zum Leuchten kommt.

Annette Rössner, Wien

 

 

 


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