Berichte aus dem Kirchenjahr

Vorstellung der PGR Kandidaten 2017

Françoise Delamare

1957 in Frankreich geboren, kam ich 1982 für eine Gesangsausbildung nach Wien. 

Hier fühlte ich mich sofort zu Hause, habe einen Wiener geheiratet und im Staatsopern-Zusatzchor gesungen. Ich habe drei Kinder und zwei Enkelkinder. 

Herbst 2014 durfte ich das Projekt „Lebende Erde“ in unserem Pfarrgarten ins Leben rufen. Aus einer Vision wurde mit dem begeisterten und kompetenten Einsatz von Karoline Jezik tatsächlich ein Treffpunkt für ganz verschiedene Menschen entwickelt. Freundschaften entstanden, und die Naturerfahrung ist unsere beste Ernte. Wie wir zu den Einwohnern der Erde sind, ist die Erde auch zu uns - im Garten und weltweit. Deswegen bin ich begeistert vom Projekt Pfarrgemeinde FairWandeln und fühle mich schon als ein Teil davon. Ich habe eine herzliche Verbindung zu unseren Senioren, möchte auf sie hören und mich für sie im PGR engagieren.

Das Leben in der Gemeinde hilft, mich für das Wesentliche zu öffnen. Immer wieder die berührende Nähe Gottes zu spüren, sowie seine unendliche Liebe. Weil mir diese Werte wichtig sind, stehe ich dem Pfarrgemeinderat zur Verfügung.

Elisabeth Donnaberger:

Hütteldorf ist meine Heimatpfarre seit Kindertagen, ist es auch über die 10 Jahre meines Afrikaaufenthaltes hinweg geblieben. Daher freue ich mich, wenn ich im PGR an der Gestaltung des Lebens in dieser Pfarre mitarbeiten kann. Gerade jetzt ist die Arbeit des PGR besonders interessant: der Entwicklungsprozess in der Diözese stellt jede Pfarre vor die Aufgabe, sich ihre Rolle in der Gesellschaft neu bewußt zu machen, Gott in dieser Gesellschaft zu bezeugen und lebendig sein zu lassen. Wir sollen auch mit den benachbarten Pfarren im Entwicklungsraum zusammenwachsen, diese Aufgaben mit ihnen gemeinsam anpacken – das ist zugleich Herausforderung und Chance. Dazu steht mir als Dekanatsvertreterin im Vikariatsrat auch ein guter Überblick über diesen Prozeß mit Außensicht zur Verfügung.

Zugleich bekommen wir einen neuen Pfarrer, mit dem wir als Pfarre unseren gemeinsamen Weg zur Gestaltung des Pfarrlebens finden müssen. An allen diesen Aufgaben in einem engagierten PGR-Team mitzuarbeiten, auch die Pfarrgemeinde intensiv einzubinden, das motiviert mich, bei dieser Wahl zu kandidieren! Und es fällt mir oft auf, dass das Ähnlichkeiten hat mit meiner Arbeit in den Entwicklungsprojekten in Afrika und anderen Kontinenten, dass ich meine Erfahrung dort auch hier gut einsetzen kann.

Von den konkreten Themenkreisen, deren Gestaltung und Koordination ebenfalls Aufgabe des PGR ist, möchte ich meine bisherigen Aufgaben weiterführen, das sind Caritas, Bibelarbeit, Weltkirche und Entwicklung sowie Dialog mit den Weltreligionen; dazu das Projekt „Pfarrgemeinde FairWandeln“, das wir im vergangenen Jahr als Pilotpfarre beginnen konnten, das manche dieser Themen verbindet und neuen Schwung hineinbringt. Zugleich ist es mir wichtig, die Verbindung dieser Bereiche mit dem PGR zu stärken. 

Miroslav Halák

In der Pfarrgemeinde Hütteldorf haben wir als Familie (mit meiner Frau Kristina und meiner Tochter Marina) in dem Jahr, in dem wir hierher umgezogen sind, einen freundlichen Zufluchtsort zu unserer geistigen Stärkung gefunden. Vor allem die Offenheit des Herrn Pfarrers und die herzliche Toleranz der Gemeinde gegenüber dem manchmal störenden Herumlaufen unserer kleinen Marina, während den Sonntagsmessen, lässt uns das Gefühl spüren, willkommen zu sein. Gerade wegen unseres Migrationshintergrunds, einer jungen Familie aus der Slowakei, ist die Akzeptanz durch die engste Gemeinde und ein Wissen, dass man sich hier willkommen fühlen kann, sehr wichtig. Aus diesem Grund und als Zeichen meiner Dankbarkeit möchte ich mich mit meiner aktiven Teilnahme an den Tätigkeiten des Pfarrgemeinderates, an den Planungen, Vorbereitungen und Realisation von Veranstaltungen der Pfarre Hütteldorf beteiligen. Aus meiner Kompetenz und meiner Orientierung im Bereich Kunst und Kultur (ich bin ein promovierter Kunsthistoriker) würde ich mich sehr gerne bei dem kulturellen Programm und Veranstaltungen der Pfarre nützlich machen. Ich würde gerne das Angebot des Freizeitzentrums der Pfarre um Vorträge, Diskussionen, abendliche Reiseberichte, oder vielleicht Lesekreise bereichern. Als Vater von zwei Kindern möchte ich auch beim Gestalten des Kinderprogramms in der Pfarrgemeinde behilflich und kreativ mitwirkend sein.

            Hiermit möchte ich mich auch für das Vertrauen, geäußert durch das Ansprechen meiner Person, ob ich für den Pfarrgemeinderat kandidieren möchte, herzlich bedanken. Es würde mir eine Ehre sein, der Gemeinde zu helfen und bei der Zusammenarbeit an dem Vorankommen des fröhlichen christlichen Zusammenlebens Hand anzulegen. 

Gregor Lötsch

•     Geboren 1976 (Alter 40) als Gregor Rauchenberger in Wien Josefstadt,

seit 13 Jahren wohnhaft in der Pfarre St. Andreas/Hütteldorf

•     Wirtschaftsstudium in Wien und Antwerpen (Belgien)

•     Beruflicher Werdegang als Berater für Entlohnungsthemen 13 Jahre beim

globalen Versicherungsmakler Aon in einer speziellen Sparte für

Personalberatung, seit Februar bei SOS Kinderdorf International Leiter

für Entlohnungsthemen

•     Verheiratet seit 2010 mit Birgit Lötsch, Tochter Sarah Kaja geboren 2012

•     Interessen Sprachen und Linguistik, Musik (Gitarre, Mandoline und Gesang) und Reisen

In meiner Jugend und im Studium war ich aktiv in der Pfarre Alser Vorstadt (Dekanat 8/9) als Leiter der Jungschar und Jugend, Musikgruppe,

Taizé-Gemeinde, Jugend-Caritas, Tischvater bei der Erstkommunion, Gruppenleiter der Sternsinger, und auch Pfarrgemeinderat.

Der Pfarrgemeinderat bedeutet für mich, passende Rahmenbedingungen für ein aktives Gemeindeleben zu ermöglichen. In der Pfarre sollen verschiedene Generationen Heimat finden und zusammenwirken, sowohl in Bezug auf spirituelle Herzensbildung als auch bewusst tätig zur Verbesserung der Lebenssituation für Bedürftige und Einsame. Die Gemeinde soll auch für Menschen ansprechend und einladend sein, die ihr Naheverhältnis zur Kirche verloren haben oder Suchende sind.

In der Pfarre interessiere ich mich für die Bereiche Kinder und Jugend, Familie sowie Musik und Kultur. Ich bin zwar beruflich und familiär zeitlich stark eingeschränkt, versuche aber trotzdem regelmäßig mit meinem Kind die Messen und Pfarrveranstaltungen zu besuchen, weil es mir wichtig ist, dass sie in diesem Bewusstsein aufwächst.

 

Karoline Jezik

Ich liebe die Natur, egal ob ich über unsere Berge im Wienerwald oder den Marathon neben der Donau laufe. Egal ob mit Schiern über den glitzernden Schnee oder mit Seil und Pickel höheren Gipfeln entgegen, hier spüre ich die Kraft und Allmacht Gottes, hier fühle ich mich als ein Teil von ihm und zugleich ist mir auch bewusst, dass ich/wir für den Schutz des Hauses, das wir gemeinsam teilen (Papst Franziskus), verantwortlich bin/sind. Mir ist es wichtig diese wunderbare Erfahrung der Kraft und Liebe Gottes an andere weiterzugeben und zu teilen.

Ich liebe meine Familie (habe inzwischen 20 Neffen, Nichten, Patenkinder). Ich möchte das Gefühl der Geborgenheit und Zusammengehörigkeit auch in unserer Gemeinde in Hütteldorf stärken und unterstützen.

Ich liebe es, das Unbekannte zu erforschen.  Ich reise daher gerne in Länder mit anderen Kulturen und Religionen und versuche das Fremde zu verstehen, zu begreifen und davon auch zu profitieren.  Für unsere Gemeinde wünsche ich mir ,dass neue Situationen, Anderes oder Fremdes nicht Angst machen, sondern vielleicht sogar als eine sinnvolle Ergänzung akzeptiert werden können.

 

Wir müssen keine Berge versetzen. Wir müssen nur Steine ins Rollen bringen(Verfasser unbekannt).

Doris Mandl

Ich bin 42 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und meiner Tochter seit mehr als 15 Jahren in Hütteldorf. Ich möchte sehr gerne im Pfarrgemeinderat tätig werden, da dies eine schöne Möglichkeit ist, mich aktiv in unsere Gemeinde einzubringen und Kirche mitzugestalten. Gerne stelle ich meine Erfahrungen und meine Energie zur Verfügung, um in einer lebenswerten Pfarrgemeinde mitzuarbeiten.

Für mich ist Gott besonders in der Natur sichtbar und spürbar. Bereits seit meiner Kindheit empfinde ich eine starke Naturverbundenheit. Ich liebe es in der Natur zu sein, denn sie schenkt mir positive Energie und Kraft, inneren Frieden und Ruhe und lässt mich die Liebe Gottes spüren sowie das Wunder der Schöpfung erkennen.

Das alte Wissen über die Weisheit der Natur und die heilende Wirkung liegt mir besonders am Herzen. Die Natur beschenkt uns mit einer Fülle an Pflanzen, die Leib und Seele guttun.

Als Mutter einer 10-jährigen Tochter möchte ich mich gerne für die Kinder und Jugendlichen engagieren und ein Bindeglied zwischen den Generationen sein, denn ich halte es für erstrebenswert, dass Kinder ihren guten Platz in der Gemeinschaft der Pfarre finden dürfen. Sehr gerne möchte ich den achtsamen, wertschätzenden Umgang mit der Natur vermitteln, der mir als  Naturwissenschafterin und Naturliebhaberin besonders am Herzen liegt. Die Natur ist ein wundervolles Geschenk Gottes und eine schöne Möglichkeit, Gott begreifbar zu machen.

 

Stefan Pelz

Ich bin 16 Jahre jung. Derzeit besuche ich die HTL-Ottakring und bin dort in der dritten Klasse in der Abteilung Maschinenbau.

In meiner Freizeit bin ich Jungschar-Leiter und führe gemeinsam mit zwei Mädchen die zweit-jüngste Kindergruppe. Weiters mache ich gerne Sport oder unternehme etwas mit Freunden.

Meine Motivation, mich als Pfarrgemeinderat aufstellen zu lassen, habe ich von einer Gruppenleiterin von unserer Jungschar, die mich darauf aufmerksam gemacht hat, und durch die persönliche Bereitschaft, etwas für die Pfarre zu tun.

Mir persönlich ist die Vertretung im Pfarrgemeinderat wichtig, da dort Entscheidungen, die ausschlaggebend für die Pfarre sind, besprochen und diskutiert werden. Somit kann man die Meinung von anderen auch in den Pfarralltag einfließen lassen und somit versuchen, dass sich jeder wohlfühlt.

Für mich ist die Pfarre ein Ort, wo man seine Freunde trifft und gemeinsam etwas unternimmt, redet, spielt und Spaß hat. Dieses Gefühl möchte ich gerne an andere weitergeben. Dies fängt bei unserer Jugend an - und genau dort möchte ich ansetzen.

Ich würde mich auf die neue Aufgabe und über jede Unterstützung freuen.

Jolanta Roch-Bräuer

Ich bin am 16.11.1959 in Kwidzyn (Polen) geboren. 1982 kam ich nach Wien, studierte an der Wiener Uni Dolmetsch (Deutsch, Polnisch, Russisch).

Geschieden, zwei Töchter (33 und 24), ein Enkelsohn (4).

 

Ich bin bei der Atombehörde, mittlerweile nur mehr als Teilzeitkraft, beschäftigt.

 

Was unsere Pfarre betrifft, so gefällt mir der Einsatz und die Einstellung unseres Pfarrers. Weiters der Zusammenhalt, die Offenheit und die Freundlichkeit der Mitmenschen. 

Auf die Runde des Sonntagskaffees als Diskussionsplattform diversester Art freue ich mich besonders.

 

Was meine Tätigkeit im Rahmen der Pfarrgemeinde betrifft, so sehe ich mich im karitativen Bereich am liebsten, was auch immer das sein könnte.

Ich könnte auch Pfarrcafé vorbereiten, etc.

Wenn der Bedarf besteht, könnte ich auch ältere Menschen betreuen.

Barbara Roth

 

Da ich schon mein ganzes Leben in der Pfarre Hütteldorf lebe, ist mir die Verbindung von Tradition und Weiterentwicklung ein großes Anliegen.
Meine Fähigkeiten, Begabungen und Kenntnisse möchte ich besonders im Bereich der Liturgie einbringen:

Ich möchte zu zeitgemäßer, lebendiger, fröhlicher Gestaltung von Gottesdiensten beitragen, in denen Gemeinschaft und gemeinsamer Glaube spürbar sind, alle Altersgruppen Platz haben und aus denen jeder Kraft und Energie, Anregungen und Wegweisung für sein geistig/geistliches Leben mitnehmen kann.
Ein weiteres Anliegen ist mir korrekte Information der Pfarrmitglieder in allen schriftlichen Veröffentlichungen der Pfarre (Monatszettel, Plakate, Pfarrblatt usw.).
Was mir persönlich wichtig ist: Beten, Träumen, Wandern …
Übrigens: Ich bin Religionslehrerin in der Volksschule Hütteldorf (im vorletzten Dienstjahr). Meine Familie: 4 Geschwister, 10 Nichten und Neffen, 1 Großnichte, 1 Großneffe, 1 alte Tante in Klagenfurt.

Barbara Sburny

Mein Motto für meine Kandidatur für den Pfarrgemeinderat 2017 lautet

Spiritualität und Dialog

Ideen für meine Tätigkeit im Pfarrgemeinderat:

Begegnungsräume für einen respektvollen Austausch in unserer Pfarre und unserem Umfeld schaffen - auf Basis vorhandener Erfahrung und Strukturen:

o   inter-kulturelle/-religiöse Treffen zu konkreten Themen über die Pfarrgrenzen hinaus (zB mit Impulsvortrag, Musik, Spiel und Kennenlernen von Bräuchen und Werten)

o   gemeinsame Reflexionen zu einem aktuellen Thema (zB nach der Messe zur Predigt/Lesung)

o   Ansprechpartnerin für die Mitglieder der Pfarrgemeinde

Was bringe ich dafür mit?

·      Kommunikations- und Achtsamkeitsübungen, Coaching und Stressmanagement, Leitung von Workshops

·      Spiritualität, Herzensfreude und Kraft aus meiner Yogapraxis, religiösen Schriften und theologischer Weiterbildung, Flüchtlingsarbeit seit der Jugend, Reisen auf 4 Kontinenten

 

„Warum wagen wir solche Schritte? Weil die Zuversicht stärker ist als der Zweifel und dies Fortschritte ermöglicht.“ (Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei seiner Angelobung)

 

***************

Barbara Sburny

Europasekretärin, Referentin in der Abteilung für Internationales in einer Versicherung/Bank

Psycho-soziale Gesundheitstrainerin und Yogalehrerin

Franz Vock

Ich bin 1956 im Weinviertel geboren, lebe seit 1993 in Hütteldorf, bin nach 20 Jahren Ehe geschieden und habe 2 Söhne, 1 Tochter. Schnell fühlte ich mich hier wohl und die Pfarre wurde für mich Heimat. Ich freue mich über das rege Pfarrleben, dessen Weiterentwicklung mir ein großes Anliegen ist. Unser Pfarre steht vor großen Herausforderungen: Übergang zu einem neuen Pfarrer, sanierungsbedürftige Gebäude, im Entwicklungsraum als Pfarrgemeinde unseren Platz finden, Hütteldorf mitgestalten. Gerne bringe ich meine Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse mit ein. Als Politikwissenschafter, Psychologe, Theologe bin ich in der Katholischen Aktion Wien für Öffentlichkeitsarbeit und Projekte verantwortlich. In 10 Jahren als Krankenhausseelsorger habe ich zu einer anerkannten Entfaltung und Vernetzung der interreligiösen Seelsorge beigetragen. Als ausgebildeter Landwirt liebe ich die Natur. Ein achtsamer und wertschätzender Umgang, am Puls der Zeit sein, im Dialog mit den Menschen und dem Schöpfer auf vorhandenem auf- und Brücken bauen, Lösungen suchen und integrieren sind mir dabei im Verbund mit Stille und Zuhören wesentliche Elemente. Am Puls der Zeit sein, in einer ansprechenden Pfarrgemeinde leben, wo Menschen verschiedener Herkunft und Generationen Heimat finden, in einer globalisierten Welt zusammen an Seiner neuen Welt weiter bauen und das Leben feiern ist das Ziel. Gerne bin ich ein Teil davon.

Jakob Schade

Pfarre bedeutet für mich besonders eines – Gemeinschaft. Sie ist ein großes Zusammenkommen von Menschen aus vielen verschiedenen Generationen und Gesellschaftsschichten, denn jeder wird aufgenommen und jeder, der möchte, darf dabei sein. Der Pfarrgemeinderat hat für mich die Aufgabe, diese Gemeinschaft zu fördern und weiterzuentwickeln. Dabei ist es ganz wichtig mit der Zeit zu gehen, um auch jungen Leuten einen Grund und eine Möglichkeit zu geben, sich in das Leben in der Pfarre einzubinden. Schwierig macht diese Integration einfach, dass die eigenen Vorstellungen nicht ganz mit denen der Alteingesessenen übereinstimmen und für viele jungen Menschen ein Grund sind, sich von der Kirche abzuwenden. Dabei sollte sie doch auch ein Platz sein, an dem man verschiedene Ansichten und Gedanken zusammenbringen und austauschen kann. Kinder und Jugendliche haben in der heutigen Zeit immer weniger Möglichkeiten und Gründe, sich im „realen Leben“ zu treffen. Unsere Gesellschaft hat sich immer mehr digitalisiert und Kommunikation und Interaktion erfordert kein persönliches Zusammenkommen mehr. Umso wichtiger ist es, dass wir in unserer Pfarre einen Platz bieten, an dem Kinder und Jugendliche zusammenkommen können, um etwas gemeinsam zu machen – Gemeinschaft zu leben.

Alexander Wanzenbeck

Mein Name ist Alexander Wanzenbeck. Ich bin am 20.02.1956 in Wien geboren. Seit 1983 verheiratet mit Frau Eva, 3 Kinder: Stefanie 33, Roland 32 und Sonja 31 Jahre alt. Von Beruf selbstständiger Spenglermeister. Nebenberuflich Fachvorträge für Wifi Wien und Vorträge über Arbeitssicherheit. Ich trete ein für die Beständigkeit der Familie. Voraussetzungen sollten so sein, dass der Zusammenhalt wichtiger ist als eine Trennung.

 

Helmut Gerold

Ich bin am 31.10.1961 in Judenburg geboren. Nach profunder Ausbildung im gastronomischen Bereich sowie in der Solartechnik im Ausland bin ich nun wieder in Österreich. Wohnhaft in der Bujattigasse 11/1/23. Derzeit befinde ich mich in Ausbildung zum Diakon. Eine Aufnahme für das Priesterseminar strebe ich natürlich an, es ist noch Alles im Laufen. Wochentags arbeite ich derzeit mit Frau Sieber als Messner, was ich ab Herbst vollständig übernehmen werde. Des weiteren betreue ich in der Ruprechtskirche eine Taizégruppe sehr erfolgreich. Dabei überlasse ich Nichts dem Zufall, um auch jeden Mittwoch ein volles Gotteshaus zu haben. Aber nicht ein Einzelner dann dies bewerkstelligen, sondern stets in Zusammenarbeit. Dies muss auch für den Pfarrgemeinderat gelten. Es ist erschreckend, mitansehen zu müssen, dass in der Pfarre St. Andreas wochentags nur ein kleiner, aber harter Kern sich einfindet. Man hört nur, jeder sei berufstätig, und so bleibt auch nur hin und wieder Zeit mit Familie und Kindern den sonntäglichen Gottesdienst zu feiern. Das sich eingeschlichene Leben mit der Kirche besteht in vielerlei Fällen nur noch aus Traditionen wie: Taufe, Erstkommunion, Firmung, Eheschließung und die Totenfeier. Jeder findet eine Ausrede, um sich einem regelmäßigen Besuch des Gottesdienstes zu entziehen. Es ist sehr wohl die Aufgabe des Pfarrgemeinderates, mit viel Kleinarbeit im Kollektiv daran zu arbeiten, diese Situation zu ändern. Es muss das Ziel sein, den Glauben zu verbreiten, und seine eigenen Belange in den Hintergrund zu stellen. Aber wie in vielen anderen Pfarren bleibt dies wohl ein Wunschdenken

 

 

Ein Moschee-Besuch – um mehr über den Islam zu erfahren

Hütteldorfer Frauen und Männer erlebten ein offenes und kollegiales Miteinander

Um mehr über den Islam zu erfahren, trafen sich auf Initiative von kfb und KMB am Hauptsitz der Union Islamischer Kulturzentren (UIKZ) in der Pelzgasse 9, 1150 Wien, am 27. Oktober 2015 20 HütteldorferInnen zu einem Moschee-Besuch.

Fünf Säulen und manche Ähnlichkeiten

Das feierliche Singen der Eröffnungssure durch einen Imam stand am Beginn der Begegnung, ehe der junge Jurist MMag. Ahmet Ovacin in der geräumigen Moschee im Untergeschoß des Hauses in bestem Deutsch einleitend Grundlegendes über den Islam berichtete. „Adam war der erste, und Mohammed der letzte Prophet. Abraham, Moses, Jesus und Mohammed sind die vier Hauptpropheten. Die Propheten wurden auserkoren um die wahre Religion zu lehren“, so Ovacin. Mohammed sei als Halbwaise, mit 7 Jahren als Vollwaise aufgewachsen, wurde vom Opa, dann vom Onkel aufgezogen. Jesus wurde mit 30 Jahren Prophet und lehrte drei Jahre. Mohammed erhielt das Prophetentum mit 40 Jahren, war es 23 Jahre, ehe er mit 63 Jahren gegangen ist.

Wesentlich seien die fünf Säulen des Islam. Das Glaubensbekenntnis (Schahada): „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet“. Das (Ritual-)Gebet (Salat) erfolge fünfmal täglich, sei sehr körperbetont (Stehen, Verbeugen, Niederwerfen) und unterscheide sich damit sehr vom Bittgebet. Das Fasten im Monat Ramadan diene der körperlichen und geistlichen Läuterung. Die Sozialabgaben (Zekat, jährlich ein Vierzigstel vom Reinvermögen) gehen an Bedürftige. Und die Pilgerfahrt (Hadsch) nach Mekka solle einmal im Leben erfolgen, legte Ovacin dar.

Es  gebe 500 – 600 000 Muslime in Österreich. Bei den Sunniten gebe es vier Rechtsschulen und das Kalifat. Bei den Schiiten als der zweitgrößten Glaubensrichtung habe sich das Imamat gebildet. Muslime glauben an den Schöpfer, aber „nicht, dass Jesus gekreuzigt wurde“. Da es im Unterschied zu den Christen, keine einheitliche Instanz wie den Papst gebe, seien die Auswirkungen infolge der kulturellen Aspekte „sehr unterschiedlich“. Die Türkei sei „kein islamisches Land, hat aber eine islamische Bevölkerung, Saudi-Arabien schon“, sagte Ovacin.

„Wir haben die gleichen Probleme“

Beim Tee einen Stock höher erzählte Ovacin sehr offen und kollegial: „Die Probleme sind sehr sehr ähnlich wie bei christlichen Gemeinden. Wir erreichen 15 – 20 Prozent der Muslime in Österreich. Die Arbeit in der Gemeinde ist keine leichte Arbeit, aber eine sehr schöne. Wir haben die gleichen Probleme“, sagte Ovacin.  Wie bei den Christen solle die Ausbildung der Muslime von der Babykrippe bis zum Tod voranschreiten. Es gebe Heime für Burschen und für Mädchen, doch „leider haben diese Strukturen uns gezeigt, dass wir unsere Jugendlichen nicht haben schützen können. Das war ein Fehler der Gemeinde“, gab Ovacin im Blick auf Aktivitäten des Islamischen Staates von sich aus zu bedenken. Bei den Moslems üben die Männer „die Tätigkeiten nach außen, die Frauen nach innen aus“. Wohltätigkeitsstiftungen (Waqf) wie eine Caritas seien in islamischen Ländern sehr alt, gäbe es in Österreich aber noch nicht, so Ovacin.

Nachdem mehrere wie die Leiterin der Hütteldorfer Frauengruppe, Beatrix Kickinger, interessiert zahlreiche Fragen gestellt hatten, dankte Männerrunde-Obmann Wolfgang Schwarz Ovacin für den sehr informativen Besuch. Da sich exakt 10 Frauen und 10 Männer daran beteiligten, scherzte eine Frau: „Das zeigt wie intuitiv wir handeln“. Und ein Mann ergänzte: „Das hätte man so nie organisieren können“. Große Dankbarkeit und ein sehr positives, aber auch lang anhaltendes Echo war die Folge.

Dem 1980 gegründeten gemeinnützigen Verein UIKZ sind Österreichweit 46 selbständige „Partnervereine“ in Form von Moschee- und Bildungsvereinen angeschlossen. Ziel und Zweck der Verbandsarbeit ist die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung der Muslime in Österreich.

Franz Vock, 6.Nov. 2015

 

 

Pfarr-übergreifende Gräbersegnung am Hütteldorfer Friedhof am 1.November 2015

Ein  gemeinsames Verstorbenen Gedenken der Pfarren Hütteldorf, Kordon und Wolfersberg

Gemeinsam ihrer Verstorbenen gedachten VertreterInnen der Pfarren Hütteldorf, Kordon und Wolfersberg vom Entwicklungsraum Wien-West  bei einer gemeinsamen Feier zu Allerheiligen, am 1. November 2015, am Hütteldorfer Friedhof. Unter der Leitung des Wolfersberger Pfarrers P.  Thomas Kochuchira trug der Hütteldorfer Pfarrer Gustav J. Murlasits das Evangelium vor, die Stv. Kordoner PGR-Vorsitzende Christine Hermann assistierte mit Textlesungen und der Wolfersberger Pastoralassistent Martin Poss begleitete das Singen der Lieder schwungvoll auf der Gitarre.

Die anschließende Pfarr-übergreifende Gräbersegnung, an deren Spitze als Kreuzträger der Kordoner Pfarrgemeinderat Martin Hermann stand, führte genauso an den Priester- und sonstigen Gräbern der betreffenden Pfarren vorbei, wie auch der Verstorbenen der Pfarren Mariabrunn und Oberbaumgarten sowie der verstorbenen Salvatorianerinnen Schwestern, der Diakone Walter Janda, Wolfersberg, und Fritz Herold, Kordon, und des verstorbenen Pfarrers von Oberbaumbarten, Johann Eigenseder, gedacht wurde.

Franz Vock, 5.November 2015

 

 

Informationsveranstaltung am Donnerstag, 21. Mai 2015 um 19 Uhr
im Pfarrzentrum Hütteldorf, Hüttelbergstr.1A


Der Entwicklungs/Umstrukturierungsprozess in der Erzdiözese Wien, der nicht zuletzt wegen der sinkenden finanziellen Ressourcen eingeleitet wurde, wird auch Auswirkungen auf die Situation unserer Pfarre haben. Die Erhaltung der pfarrlichen Bauten wird immer schwieriger. Alle sakralen und profanen Gebäude, die nicht aus eigener Kraft erhalten werden können, sollen in Zukunft anderen Zwecken zugeführt werden.
Der Pfarrgemeinderat – angeregt und unterstützt vom Architektenteam Loebus/ Hofmann – hat begonnen, die Lage zu analysieren und über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Die Renovierung des Pfarrzentrums ist noch nicht ganz abgeschlossen. In der Kirche fallen immer wieder kostenintensive Maßnahmen zur Instandhaltung an, zuletzt die Erneuerung der elektrischen Anlage. Auch der Pfarrhof ist dringend renovierungsbedürftig.
Ohne Einschränkungen und Denkverbote soll nun über alle möglichen Lösungsvarianten nachgedacht werden mit dem Ziel, die wirtschaftliche Situation der Pfarre nachhaltig zu stabilisieren.
Die baulichen Veränderungen werden möglicherweise auch Auswirkungen auf das Ortsbild von Hütteldorf haben. Deshalb wollen wir am Nachdenk- und Diskussionsprozess eine breite Öffentlichkeit teilhaben lassen.Das Architektenteam und der Pfarrgemeinderat laden sehr herzlich zu dieser Informationsveranstaltung ein. Wir hoffen auf rege Beteiligung.

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Protokoll der Veranstaltung:

 

 

Nr.

Name

 Funktion

anw.

Datum: 21.5.2015

 

1

Auer Erwin AE

 

ja

 

 

2

Fiedler Johann FJ

 

ja

Thema: Plenum

 

3

Graf Margarete GM

 

ja

Beginn: 19:00

 

4

Jezik Karoline JK

 

ja

Ende: 21:30

 

5

Kickinger Gerhard KG

PasAss

ja

 

 

6

Kronhuber Franz KF

 

ja

Tagesordnung:

 

7

Maier Alexandra MA

 

entsch

Informationsabend über die

 

8

Murlasits Gustav Johann MGJ

Pfarrer

ja

Möglichkeiten der Verwendung

 

9

Ott Josef OJ

 

ja

   unserer pfarrlichen Gebäude

 

10

Petrasch Sabina PS

 

entsch

und Flächen

 

11

Schmid Brigitte SB

 

ja

Nächster Termin: Klausur 5.u.6.6.

 

12

Spitzbart Elisabeth SE

 

ja

 

 

 

sowie zahlreiche Gäste

 

 

 

Begrüßung durch Pfarrer Gustav Johann Murlasits.

 

Projekte werden von Arch. Alexander Loebus vorgestellt

 

1.  Umbau des Vietnamhauses unter Erhaltung der äußeren Fassade für 2 Kindergartengruppen mit

     Dachausbau. Kosten:  circa  €600.000,- ( 2.700,- / m² )

2.  Pfarrhof:  Sanierungsarbeiten für die nächsten Jahre  circa  €800.000,- bei Erhaltung

     des derzeitigen Ensembles.

3.  Schaffung von Wohnraum mit Dachausbau im Bereich des Pfarrhofs mit neuer Infra-

     struktur für Pfarrverwaltung. Kindergarten und Spielplatz. Wohnraumneuschaffung circa 900 m² 

     Kosten: circa €2.000.000,- (Finanzierung mit Bauträger )

4. Verlängerung des Pfarrhofs entlang der Hüttelbergstraße unter Erhaltung des Vietnamhauses

    Schaffung von Wohnungen im vergrößerten Pfarrhof und Dachbereich

    Kosten:  circa  €3.000.000,-( Finanzierung mit Bauträger )

5. Abriss des Vietnamhauses – es  bleibt nur die der Kirche zugewandte Fassade  bestehen.

    Schaffung von Wohnraum im Bereich des Pfarrhofs und Neubau anschließend an Pfarrhof entlang der

    Hüttelbergstraße bis zum derzeitigen Vietnamhaus.

    Geplante Nutzfläche: 2000 m²  (12-30 Mietwohnungen und Tiefgarage mit 18 Stellplätzen)

    Kosten:  circa €6.200.000, (Finanzierung mit Bauträger)

Finanzieller Nutzen für die Pfarre:  Verpachtung für Baurechte auf 99 Jahre.

 

Wortmeldungen

 

Hr.Krause:  Beitrag über die Geschichte des Pfarrhofs. Ortsbild mit Pfarrhof sollte erhalten bleiben. Er steht seit 600 Jahren, hat schöne alte Barockzimmer und eine gotische Stiege. Er ist nach dem Fuhrmannhaus das zweitälteste Gebäude in Hütteldorf. Außerdem besteht ein Denkmalschutz!

 

Hr. Hiller: Wie würde der Pfarrhof trockengelegt? 

Was wollen wir als Gemeinde von unseren Bauten und Flächen? Was wünschen wir uns? Wollen wir eine Kinderkrippe?

 

Fr.Deim: Greift die Frage „was wünschen wir uns?“ auf und legt ein Konzept für die Nutzung des Pfarrzentrums vor: Einrichtung als „Haus der Ethik“ Veranstaltungen anbieten – Kursangebote für geistige und gesunde Lebensweise, Feste veranstalten. Räume sollten ein gutes Ambiente haben – besser bewerben.

 

Fr. Pilze: Wohnungen sollten jedoch für Jungfamilien leistbar sein. Kindergärten in Hütteldorf sind vorhanden, brauchen wir noch mehr?

   Hr.Fiedler: Für die nächsten 5-10 Jahre ist unser Kindergarten voll. Krippenplätze werden gebraucht!

 

Hr.Spitzbart: Bringt Kindergartenkrippe Einkünfte für die Pfarre?

   Hr. Fiedler: Kindertgarten/-krippe kostet und bringt der Pafrre nichts. Option 1 ist unwirtschaftlich, wenn

   gewünscht aber machbar.

Hr. Spitzbart: Dann ist der Pfarrhof das eigentliche Problem. Bei Ortsbildpflege müsste doch die Gemeinde Wien, der Bezirk dazu etwas beitragen.

 

Fr.Roth: Muss eine Kinderkrippe sein, Kirche sollte nicht mit Politik mitschwimmen, es sollte gefördert werden, dass Kleinkinder nicht in die Krippe müssen. In 2 Jahren wird Volksschule Ganztagsschule – da wird unser Hort  vielleicht überflüssig. Die Grünanlage tut uns allen gut!

 

Hr.Turnovszky: Gibt es einen terminlichen Ablaufplan, – einen Projektplan, welche Entscheidungen wann zu treffen sind? Bis wohin geht der Auftrag - wegen der anfallenden Planungskosten? Beinhaltet er, Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten?

   Arch. Loebus: Bis jetzt Projektentwicklung, das er natürlich gerne durchführen möchte, aber noch kein

   kostenpflichtiger Auftrag. Ab jetzt müsste ein Auftrag erteilt werden, damit fallen auch Kosten an.

 

Fr.Kickinger: Direkt vom Kindergarten gibt es kein Geld für Pfarre – was nützt uns dann ein Krippenbau?

 

Fr.Schwarzendorfer: Wie ist die finanzielle Auswirkung auf die Pfarrgemeinde? Ideal wäre ein Projekt, das der Pfarre Einnahmen bringt, ohne etwas zu kosten. Diese finanziellen Folgen für die Pfarre wurden nicht gebracht. Wie hoch ist der Baurechtszins?

   Arch. Loebus: Erfahrungen aus dem Burgenland als Mitarbeiter bei Esterhazy: €1,20 - €2,- pro m²

 

Hr.Vanyek: Wenn wir selbst finanzieren, haben wir wieder mehr Schulden. Wichtig ist eine finanzielle Optimierung. Er würde nicht wollen, dass neben alten Gebäuden ein neues Alu/Glasgebäude entsteht, das sich „wunderbar mit dem alten verbindet“.

   Arch. Loebus: Man muss einen professionellen Betreiber (Bauträger)suchen.

   Es gibt gute Lösungen zu Alt-u. Neubauten

 

Hr.Krause: Kredit für Pfarrzentrum ist in 3 Jahren abbezahlt.

Wenn ein Bauträger übernimmt, muss die Pfarre Miete für Kanzlei und Pfarrerwohnung  zahlen

 

Fr.Schmidt: Hat Wohnung in einem alten Haus und weiß was es heißt so ein Gemäuer zu sanieren

Pfarrhof ist innen sehr schlecht, feuchte Wände etc…Eine Sanierung, dass man sich im Haus wohl fühlt, ist für uns nicht finanzierbar.

 

Hr.Pumhösl: In 10 – 15 Jahren ist in Hütteldorf vielleicht keine Pfarre und kein Pfarrer mehr, ev. ein Pfarrverband! Immer weniger Kirchengeher,der Kindergarten reicht aus. Brauchen wir dann überhaupt neue Gebäude?

 

Fr. Turnovszky: Besteht nur Denkmalschutz oder ein Ensembleschutz? Kann man daneben überhaupt bauen? Besteht nicht eine Schutzzone?

   Arch. Loebus: Es ist mit Bundesdenkmalamt und Magistratsabteilung 19/Stadtgestaltung abzustimmen,

   was und wie gebaut werden kann.

 

Fr.Donnaberger: Was ist Aufgabe der Pfarre? Wohnraumschaffung? Energie geht verloren, die für wichtigeres gebraucht wird. Ethikhaus wäre nicht schlecht, aber bringt wahrscheinlich wenig Geld.

 

Hr.Haubert: Muss der Pfarrhof überhaupt im Besitz der Pfarre bleiben?

 

Fr.Vock: Ist aufgeschlossen für alle vorgestellten Projekte. Wie steht überhaupt die Erzdiözese Wien zu den Projekten und Überlegungen?

 

Fr.Dellamare: Es ist notwendig grundlegende und mutige Veränderungen  im Leben vorzunehmen, um bestehen zu können. Wenn man an einem kranken Körper nur herumflickt, stirbt er.

 

Hr.Hiller: Pfarrhof sanieren und vermieten lassen – so bekommen wir Geld.

 

Fr.Jezik: Sieht Chance für Neustart.

 

Fr. Haubert: Wer kommt als Bauträger in Frage?

 

Schlusswort von Pfarrer Murlasits

Dank an das Architektenteam und alle Anwesenden.

Er wünscht sich noch viele andere Ideen für die wirtschaftliche Stabilisie

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Stellungnahmen:

Überlegungen anlässlich der Präsentationeines Bauvorhabens auf dem Pfarrgelände


Die Pfarrgemeinderäte und der Pfarrer haben eine sehr schwierige Situation. Ihre Kernaufgabe
ist die Sorge um das Gemeindeleben in religiöser, sozialer, caritativer und kultureller Hinsicht.

Dazu kommen wirtschaftliche Probleme, die sehr komplex sind.

Anlass für die folgenden Überlegungen ist die Tatsache, dass:

- die Gemeinde kleiner wird,
- die Einnahmen geringer werden,
- die Aufwendungen für die Gebäude (Kirche, Pfarrhof, Vietnamhaus, Pfarrzentrum

und Kindergarten) zumindest gleich bleiben, eher steigen,

- konkret im Pfarrhof umfangreiche Renovierungsarbeiten anstehen
- der Kindergarten angefragt wurde, eine Kinderkrippe zu errichten.

Der Pfarrgemeinderat – angeregt und unterstützt vom Architektenteam Loebus/Hofmann – hat
begonnen, die Lage zu analysieren und über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Wir Gemeindemitglieder sind eingeladen, dabei mitzudenken und Ideen einzubringen.

Die Entwicklung der Pfarrstrukturen

Was für eine Rolle Hütteldorf in den nächsten 10 Jahren in einem Entwicklungsraum /
Pfarre neu spielen wird, ist noch unklar. Eine konkrete Planung erst dann möglich, wenn diese
Frage geklärt ist, es ist aber sehr wohl sinnvoll, schon mal Überlegungen dazu anzustellen.

Ziele für die vorgeschlagenen Bauaktivitäten

· Ausreichende geeignete Räumlichkeiten für alle Aktivitäten der Pfarre
(Gottesdienste, Pfarrbüro, Pfarrerwohnung, Gruppenaktivitäten, Caritas, …)
· Sanierung der bestehenden Bausubstanz (vor allem Pfarrhof)
· Einkommen für die Pfarre, um zukünftige Budgets zu entlasten
· Die gewünschte Kinderkrippe für den Kindergarten – Planung und Finanzierung durch
den Kindergarten.

Mögliche Vorgangsweisen, um das zu erreichen

Großer Zubau an den Pfarrhof, anschließende Vermietung von Wohnungen:
Das ist die vom Architektenteam vorgeschlagene Lösung. Wir haben sie ausgiebig besprochen
und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Lösung der Pfarre nicht förderlich ist aus
folgenden Gründen:

 Die Kosten sind für die Pfarre unerschwinglich, daher wird ein Bauträger benötigt.
 Sehr lange Amortisationsfrist, die Einnahmen nach dieser Frist gehen an den Bauträger und
nicht an die Pfarre.

Der Pfarre bleibt als Einkommen nur ein geringer Bauzins, dessen Höhe uns nicht gesagt
werden konnte, der aber sicher keinen großen Beitrag zum Budget ergibt.
 Die Pfarre verliert die Verfügungsgewalt über ihren Grund und die darauf befindlichen vom
Bauträger erbauten oder renovierten Gebäude, Probleme mit den Mietern sind zu erwarten
(z.B. Beschwerden über Glockengeläut).

 Die Verwaltung dieser Gebäude ist ein großer nervenaufreibender Aufwand, für den eigenes
Personal bezahlt werden müßte. Meist macht sie auch gleich der Bauträger, um auch dabei zu
verdienen, was den Gewinn der Pfarre nochmal schmälert.
 Das Ortsbild wird gestört.
Aus diesen Gründen haben wir nach Alternativen gesucht und folgende Ideen entwickelt:
Das Vietnamhaus als Pfarrerwohnung oder Pfarrbüro:
Das bräuchte einige Investitionen, dafür wäre der Pfarrhof frei für andere Nutzungen.
Bei Nichtbedarf wäre es vermietbar. Das müsste das Pfarrbudget entlasten.

Andere Nutzung des Pfarrhofes:

- Der Pfarrhof könnte teilweise oder zur Gänze von der diözesanen Caritas z.B. für
Obdachlose, betreutes Wohnen oder Flüchtlinge genützt werden.
Erster Schritt: zwei Gemeindemitglieder werden beauftragt, mit der diözesanen Caritas
Kontakt aufzunehmen.

- Der Pfarrhof wird von der Stadt Wien für kommunale oder kulturelle Aufgaben
übernommen.
Erster Schritt: zwei Gemeindemitglieder werden beauftragt, mit der Stadt Wien Kontakt
aufzunehmen.

- Das Gebäude wird von der Pfarre aus an private Mieter angeboten.
Erster Schritt: Ausschreibung in geeigneten Medien.

Modell Pfarrhof-Renovierung in kleinen Schritten in Eigenregie:

Unabhängig von der Nutzung ist das Gebäude renovierungsbedürftig:
- schadhafte Fenster,
- feuchte Mauersockel,
- abbröckelnde Fassade,
- erneuerungsbedürftige Elektroleitungen, Frisch- und Abwasserleitungen.

In der Gemeinde gibt es sicher handwerklich geschickte Männer und Frauen, die mit ihrer Hände
Arbeit etwas bewirken können und wollen. Es gibt unter ihnen auch Fachleute vom Bau,
vielleicht auch professionelle Handwerker. Wie schon vor Jahren bei der Adaptierung des
Vietnamhauses für vietnamesische Flüchtlingsfamilien könnte so eine Aktion auch einen starken
Impuls für das Gemeindeleben bringen.
Erster Schritt: Interessierte Gemeindemitglieder bilden eine Arbeitsgruppe,
Bestandsaufnahme mit Renovierungs-Fachleuten

Modell Vietnamhaus als Flüchtlingsquartier reaktivieren:

Erster Schritt: Caritas-Mitarbeiter aus der Pfarre bilden ein Team,
Bestandsaufnahme, Renovieren.
Grund verkaufen
Vor Jahren hat die Pfarre im Einvernehmen mit der Erzdiözese für die Errichtung des
Pfarrzentrums (1969 eingeweiht) durch Verkauf eines Grundstücks die notwendigen finanziellen
Mittel beschafft. Die „Pfarrwiese“ (der alte Rapidplatz) gehört noch immer der Pfarre und ist
derzeit nur verpachtet.
Die Pfarre besitzt auch noch außerhalb von Wien einen Acker, der
verpachtet ist. Durch den Verkauf dieser Grundstücke könnten sicherlich beträchtliche Mittel
bereitgestellt werden sowohl für die Sanierung bestehender Gebäude wie auch eines eventuellen
Neubaus. So bliebe der Pfarrhof auch weiterhin der Pfarre erhalten und würde nach erfolgter
Sanierung vielseitige Funktionen erfüllen. In Anbetracht seiner zentralen Lage im Ort könnte der
Pfarrhof als eine Art christliches Zentrum für alle christlichen Konfessionen eingerichtet werden.

Natürlich muß so ein Verkauf von der Diözese genehmigt werden und die Chancen sind nicht
sehr hoch, aber einen Versuch ist es allemal wert.

Freunde-Verein

Eine zusätzliche Möglichkeit wäre die Gründung eines Vereins, der die Pfarre ideell und
finanziell unterstützt bei der Erhaltung dieses geschichtsträchtigen Baues. Dafür kommen
Hütteldorfer in Frage, die an der Geschichte des Ortes und besonders dieses Gebäudes
interessiert sind. Sie müssen nicht notwendigerweise selbst finanzkräftig sein, aber Ideen und
Kontakte fürs Fundraising mitbringen. Schließlich finden sich im Inneren des Pfarrhofs Bauteile
aus verschiedenen Stilepochen, die von der Gotik bis ins 19. Jahrhundert reichen. Um
Interessierte zu erreichen, könnte im Pfarrhof eine informative Ausstellung eingerichtet und
eventuell Führungen veranstaltet werden.

Kinderkrippe:

Das Vietnamhaus ist dafür aufgrund der Größe und Anordnung der Räume ungeeignet.
Sinnvoller scheint es, Räumlichkeiten dafür anzumieten, zumal derzeit in Hütteldorf zwei
geeignete Lokalitäten freistehen. Dadurch könnte auch die Kinderkrippe wesentlich schneller in
Betrieb gehen.

Es überrascht auch, warum wegen des Bedarfes einer Kinderkrippe gleich ein ganzes
Bauprogramm im siebenstelligen Bereich in Gang gesetzt werden soll.

Finanzielle Aspekte

Über die finanziellen Aspekte im Zusammenhang mit den Planungen wurden bisher keine
Angaben gemacht. Für eine konkretere Planung wird eine Finanzvorschau für die Pfarre und
ebenso von der Kindergartenverwaltung für die nächsten fünf Jahre benötigt, um eine sichere
Entscheidungsgrundlage zu haben. Dabei müßten auch andere generelle Einsparmöglichkeiten
geprüft werden.
Diese Überlegungen sind das Ergebnis von Diskussionen
einer Gesprächsrunde mit den Teilnehmern:


Peter Krause; Friederike Schwarzendorfer; Marianne + Hermann Hunger;
Claudia Vock; Alfred Dangl; Christiane + Johann Pumhösl, Lilli Donnaberger

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MAG. GUNTHILDE SCHMIDT
Linzer Straße 352/8/1
A-ll4O Wien
An das Pfarramt Hütteldorf

Linzer Straße 422 1.7.2015

Betrifft: mögliche Bauprojekte
Sehr geehrte Damen/Herren!
Wenn das Denkmalamt noch ein Amt für Denkmalschutz sein
sollte, müßte das heutige Ensemble erhalten bleiben.
Vielleicht gibt es mit Hilfe des Denkmalamtes eine finanzielle Hilfe.

Pfarrhof, Erhaltungsarbeiten ca. E 800.000,—: Die Erhaltung des heutigen Ensembles wäre eine finanziell über
schaubare Lösung, der Ortskern Hütteldorf bliebe erhalten.Eine Finanzierung mit Bauträger in Millionenhöhe, brächte
mehr Arbeit und Sorgen, und wäre zudem ein nicht abschätzbares Risiko.
Nachteile: Der Pfarrgarten ginge verloren, Bäume (CO2 Schlucker und Sauerstoffspender) müßten eliminiert werden.
Dafür werden Betonbauten mit giftigem Dämmaterial (jetzt üblich), billigen Luminat Fußböden u.a, errichtet werden.
Eine Tiefgarage sorgte für noch mehr Autos! Noch hat der heutige Ortekern Hütteldorf eine Seele.
Mit Dank für Ihre viele Mühe und herzlichen Grüßen

GUNTHILDE SCHMIDT

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Gedanken nach der Informationsveranstaltung am 21. Mai 2015

Solange Die Situation der Pfarrfinanzen nicht offengelegt ist,
kann man die Notwendigkeit und die Sinnhaftigkeit für ein Bauvorhaben nicht einschätzen.
Ich halte die Veranstaltung für ein Theater, welches Stimmung machen soll,
damit hier ein Immobiliengeschäft eingeleitet werden kann.

Johann Pumhösl
22. Mai 2015

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Ideen von Eva Haubert:

Angebot an Fürst Liechtenstein - Privatbank im Pfarrhof(ehemaliges Schlösschen) Pfarrhof wird an Bank verkauft.

Beziehung der Fam.Liechtenstein zu Hütteldorf - Grab an Kirchenmauer von Tante und tolles gespendetes  Meßgewand

Ärztezentrum priv. Ärzte - Rechtsanwaltskanzlei - Notar?

Bei Neubau ein Wohnhaus für Lehrlinge, Studenten etc. wie Gebäude

Wientalstraße  (Arbeiterkammer, Gemeinde?)

Oder Ausbildungsheim für Jungfußballer (Rapid, wäre ja sehr günstig in der Nähe vom Stadion)

Angeschlossen noch ein Projekt der Johanniter. Könnten als ev. Bauträger angesprochen werden.

Projekt:

Johanniter Residenz Schichtgründe

Leben.Wohnen.Service

Ihr Haus ist Ihnen zu groß geworden, der Weg zur Wohnung ohne Lift ist  beschwerlich. Sie wünschen sich eine gemütliche Bleibe und Nachbarn in Ihrem Alter. Sie möchten einen Ansprechpartner in Reichweite, der hilft, wenn eine Glühbirne kaputt geht oder Sie bei der Organisation von Essenszustellung, Pflege und sozialen Diensten unterstützt.In der Johanniter Residenz Schichtgründe finden Sie ab 2016 diesen speziellen Service!

Vorsorgen

Die Appartements eignen sich speziell für Menschen, die gerne selbstständig wohnen möchten ohne auf Sicherheit und Komfort zu verzichten. Das Angebot richtet sich an Personen, die Wert auf Beratung und Unterstützung aus einer Hand legen und dafür Sorge tragen möchten, dass es ihnen im Falle einer Krankheit, Behinderung oder Pflegebedürftigkeit an nichts fehlen wird.

Gemeinsam statt einsam

In der Johanniterresidenz Schichtgründe finden sich Menschen mit ähnlichen Bedürfnissen, zum Plaudern oder für gemeinsame Aktivitäten. Ein Aufenthaltsraum lädt zum geselligen Beisammensein ein und bietet Platz für Spieleabende, ein Kaffeekränzchen, Tanzabende und vieles mehr.

Die Johanniter unterstützen bei der Planung von Ausflügen oder Veranstaltungen – ganz nach dem Motto „Gemeinsam statt einsam“! Gemeinsame Unternehmungen sind ein Angebot, aber keine Verpflichtung!

In Kürze:

  • 53 Mietwohnungen
  • barrierefrei
  • Conciergeservice
  • Hausnotruf

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Wolfgang Faltus:

 

Danke für die Information. Nach einmal Schlafen erste Gedanken:

1.) Meiner Ansicht nach ist das Abreissen des Vietnamhauses billiger als ein Revitalisieren

 Die Pfarre Münchendorf hatte ähnliche Probleme (nur keine schützenswerte Gebäude ausser der Kirche.

Man baut derzeit ein Haus für betreutes Wohnen hinter der Kirche, für Bau und Betreiber ist HEIMAT ÖSTERREICH als Bauträger (in WIEN möglich?)verantwortlich.

Pfarre stellt GRUND und zusätzliche Ehrenamtliche für Betreibung zur Verfügung. 

Gebe wohl Pumhösl und Lilli recht, doch glaube ich, dass sich unser Einsatz als PFARRE auch für die Entwicklung der PFARRE NEU gut auswirken kann

An Wohnungen würde auch ich Kindergarten; Hort, Startwohnungen und betreutes Wohnen preferieren – denn Luxuswohnungen können eher nicht Pfarraufgabe sein(obwohl sie natürlich   hohe Einnahmen brächten) und junge Menschen können sich dann die Miete nicht leisten.

Was das Bauamt und die Liegenschaftsverwaltung der ED Wien wirklich genehmigt und inwiefern wir finanziell unterstützt werden würden, müsste VORHER viel genauer hinterfragt werden.

Das Architektenteam sollte eine viel genauere EINNAHMEN-Rechnung für die Pfarre vorlegen.

Ob der Umbau des Pfarrhauses wirklich so genehmigt würde, wage ich zu bezweifeln.

An der Hüttelbergstraße sollte kein weiteres Gebäude errichtet werden.(Ensemblewirkung)

2.) Eine kleine Pfarre im Speckgürtel von Wien wollte ihre Einnahmen vergrößern und baute 28 Genossenschaftswohnungen mit ALPENLAND.

Aus dem Baurecht bekommen sie nun monatlich EUR 1.600,--.

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From: "Barbara Roth" < Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. >
Sent: Thursday, June 04, 2015 4:17 PM
To: "Pfarre Huetteldorf" < Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. >
Subject: baulische Änderungen

> Lieber Pfarrgemeinderat!
> Ihr wünscht Euch Meinungen zum Thema bauliche Änderungen. Ich versuche,
> meine in Worte zu fassen:
> Ich denke, was wir wirklich brauchen, ist die Kirche - als Ort der Stille,

> als Ort, wo man aus der Betriebsamkeit aussteigen kann, als einen Ort, der

> dem Gebet vorbehalten ist, einen Ort, um Gottesdienst zu feiern, einfach
> einen heiligen Ort ... Ich denke, ein Dorf wie Hütteldorf, braucht so
> einen Ort.
> Von Finanzen verstehe ich nichts; aber wenn es schwierig ist, 3 Gebäude zu

> erhalten, ist es wohl leichter, nur eines zu erhalten, und da halte ich
> die Kirche für das wichtigste.
>
> Barbara

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Peter Krause: Resumee der Informationsveranstaltung am 21. Mai2015 betreffend

mögliche Bauvorhaben der Pfarre Hütteldorf

Die Veranstaltung war interessant und aufschlußreich und gab auch einen guten Einblick in die Überlegungen eines Architekten und die daraus resultierenden Varianten. Positiv hervorzuheben ist, daß Architekt Loebus ohne konkreten Planungsauftrag und daher kostenlos seine Vorschläge erstattet hat.

Vietnam-Haus: Eine Sanierung und Adaptierung als 2gruppige Kinderkrippe mit Kosten von 600.000 Euro kommt nicht in Frage bzw. ist nur mit einem Kredit möglich. Rentabilität?

Neubau: Je nach Umfang (12-30 Wohnungen) werden hiefür etwa 2,5 - 3 Millionen Euro veranschlagt. Das kann die Pfarre nicht selbst finanzieren, also kommt dafür nur ein Bauträger in Frage.

·      Zunächst müßte eine Grundstücksteilung erfolgen, denn dem Bauträger für die ganze Pfarrhofparzelle en Baurecht einzuräumen wäre unverantwortlich.

·      Der Bauträger erhält für 99 Jahre das Recht, ein Gebäude zu errichten und es wie ein Eigentümer zu nutzen. Seine Einnahmen werden auf 115.000 – 140.000 Euro im Jahr geschätzt. Unter Berücksichtigung der Kosten ergibt das eine Amortisation in 25-30 Jahren.

·      Sollte die Pfarre sich in dem Gebäude einmieten (z.B. Kinderkrippe), muß sie wie alle anderen auch Mietzins und Betriebskosten zahlen.

·      Der an die Pfarre für die Grundstücksnutzung zu entrichtende Bauzins beträgt 1,5 bis 2 Euro/m2 im Jahr.

·      Die Pfarre hat keinerlei Einfluß auf die Nutzung des Gebäudes.

·      Das Bauträger-Gebäude bildet einen Fremdkörper im Pfarrareal (auf 3 Seiten von der Pfarre umschlossen, 4. Seite Hüttelbergstraße).

·      Gegebenenfalls sind auch Streitigkeiten nicht auszuschließen, z.B. wegen Glockengeläute, Kirchturmuhr, Kindergartenlärm, Pfarr-Parkplatz usw.

Ergebnis: Es verdient nur der Bauträger, die Pfarre hat praktisch überhaupt nichts davon, der Bauzins ist nicht nennenswert.

Es ist verständlich, daß die Pfarrfinanzen auf dieser Veranstaltung nicht ausgebreitet wurden, aber intern ist eine Finanzvorschau auf die nächsten fünf Jahre notwendig, dann kann beurteilt werden, was die Pfarre finanzieren kann und ob und in welchem Ausmaß Kredite aufgenommen werden können. In der Vergangenheit wurde das vom Pfarrgemeinderat sehr verantwortungsbewußt wahrgenommen, und daran soll sich nichts ändern.

Nach Maßgabe des Ergebnisses der Vorschau kann eventuell ein Vorhaben erwogen werden, das in Schritten umgesetzt werden kann, z.B. Sanierung/Ausbau des Pfarrhofes oder Sanierung des Vietnam-Hauses als Flüchtlingsquartier.

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50.Priesterjubiläum von Erich Rötzer - 29.Juni 2015

 

 

 

 


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